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ABSCHLUSSKONZERT mit dem Festivalorchester

Iwan König | Foto: Karsten Gleich
Iwan König | Foto: Karsten Gleich
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Emden | A-Lasco-Bibliothek

16. August 2015
20:00 Uhr

Programm

Das Konzert ist ausverkauft. Es gibt aber eine öffentliche Generalprobe um 17:00, die über den “Karten kaufen”-Button buchbar ist!

Piotr I. Tschaikowsky „Rokoko-Variationen“
Solistin: NADJA REICH Violoncello

Nicolo Paganini Violakonzert
Solist: ERIK WENBO XU Viola

Pablo de Sarasate „Zigeunerweisen“
Solist: SZYMON MARCIANIK Kontrabass

Ludwig v. Beethoven Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll
Solist: IWAN KÖNIG Klavier

FESTIVAL-ORCHESTER
des Musikalischen Sommers
Leitung: FRANZ KUO-CHANG CHIEN

Zum Konzert

Glanzvoller Abschluss des Festivals ist traditionell ein Orchesterkonzert. Am heutigen Abend erklingen gleich vier Konzerte mit Solisten, wobei die Orchesterbesetzung bei Tschaikowsky und Beethoven sinfonische Ausmaße annimmt: neben den Streichern und einem Bläserapparat mit Flöten, Klarinetten, Oboen, Hörnern und Trompeten kommen auch Pauken zum Einsatz.

kultureller Streifzug

Die Neue Kirche Emden - Führung
Der Emder Architekt und Ratsherr Martin Faber erbaute die „Neue Kirche“ 1643-48. Ursprünglich hatte sie weder Orgel noch Gestühl, die Besucher der Gottesdienste mußten stehen. Erst 1818 wurde beides eingebaut. Im II. Weltkrieg wurde die Stadt Emden zerstört, am 6.9.1944 brannte die Neue Kirche bis auf die Außenmauern ab. Emder Bürger bauten sie 1949-1950 mit großem Engagement wieder auf. Heute ist sie ein vielseitig genutzter Spielort für kulturelle Veranstaltungen.

Uhrzeit: 18:00 – 19:00 Uhr
Treffpunkt: Neue Kirche, Brückstraße 103, 26725 Emden

Förderer

Dieses Konzert wird ermöglicht durch die freundliche Unterstützung von:Upstalsboom Logo

Adresse & Anfahrtsbeschreibung

Künstler

Erik Wenbo Xu © Karsten Gleich
Erik Wenbo Xu © Karsten Gleich
Erik Wenbo Xu | Viola

Erik Wenbo Xu, geboren in der V. R. China, studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Dort schloss er im Jahr 2006 seine Künstlerische Ausbildung für Viola bei Prof. G. Teuffel und Kammermusik beim Melos Quartett mit Auszeichnung und im Frühjahr 2009 sein Konzertexamen mit Auszeichnung ab. Erik Wenbo Xu ist mehrfacher Preisträger nationaler Wettbewerbe in China, Stipendiat des DAAD, Villa musica, Schubertiade und wurde in die Europäische Streicherakademie Bonn aufgenommen. Wesentliche künstlerische Impulse erhielt Erik Wenbo Xu insbesondere durch Eberhard Feltz, Franz Beyer, Wolfram König und andere.

Solo- und Kammermusikkonzerte führen ihn ins europäische Ausland und Asien. Regelmäßig wird er von Internationalen Musikfestivals eingeladen. Als Solist trat er mit dem Stuttgarter Kammerorchester, Brenzhaus Kammerorchester, Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz oder Philharmonisches Orchester Kiel auf. Erik Wenbo Xu spielte zahlreiche Rundfunkaufnahmen und Konzertmitschnitte ein und wirkte an Fernsehproduktionen mit. Von 2001 bis 2007 war er Mitglied des Jade Quartetts und erhielt mit dem Ensemble den 1. Preis beim deutschlandweiten Hochschulwettbewerb Frankfurt 2004, den Iris-Marquart Preis und beim „The 5th Japan Osaka International Chamber Music Competition 2005“ den 3. Preis.

Erik Wenbo Xu war Mitglied der Dresdner Philharmonie, dem Staatsorchester Stuttgart, dem Philharmonischen Orchester Kiel als Solo-Bratscher. Seit 2011 ist Erik Xu stellvertretender Solo-Bratscher beim NDR Sinfonieorchester Hamburg.

Szymon Marciniak Foto © Karsten Gleich
Szymon Marciniak © Karsten Gleich
Szymon Marciniak | Kontrabass

Szymon Marciniak gehört zu den führenden Kontrabass-Virtuosen seiner Generation. 1983 geboren in Polen, hat er seine Studien an den Hochschulen in Düsseldorf und Maastricht mit Auszeichnung abgeschlossen. Er tritt als Solist und Kammermusiker mit namhaften Musikern und Orchestern weltweit auf, seine solistische Konzerttätigkeit führte ihn in mehrere Länder Europas wie auch nach Kanada und in die USA. 2012 erschien seine Debüt-CD mit den gesamten Sonaten und Miniaturen von Adolf Mišek (1875-1955), wofür er das Lob der Kritiker der namhaftesten Musikzeitschriften wie The Strad oder Fanfare bekam.

2007-2013 war Szymon Marciniak Solo-Kontrabassist des Residentie Orkest in Den Haag. Weiterhin ist er mit den renommiertesten Orchestern und Ensembles wie dem Rundfunk Sinfonie Orchester Berlin, Concertgebouw-Orchester Amsterdam, Philharmonia Orchestra, BBC Orchestra of Wales, BBC Philharmonic Manchester, Amsterdam Sinfonietta, Ensemble Modern, Münchener Kammerorchester und Spira Mirabillis aufgetreten. Szymon Marciniak ist Mitglied des New European Ensemble, das sich auf die Musik des 20. Und 21. Jahrhunderts spezialisiert hat. Eine Duo Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem holländischen Pianisten Yoram Ish-Hurwitz (Duo 2BASE).

Seit Herbst 2013 ist Szymon Mitglied der Bass Monsters, ein Kontrabass-Quartett, das Rock Klassiker auf den Kontrabässen neu hören lässt. Einige Komponisten wie Jürg Baur (1918-2010) und Chiel Meijering (geb.1954) widmeten Szymon ihre Werke.

Szymon Marciniak ist ebenfalls als Lehrer aktiv. 2011-2013 unterrichtete er am Conservatorium in Groningen (NL) und gibt regelmäßig Meisterkurse in verschiedenen europäischen Ländern.

www.szymonmarciniak.info

Chien_Kuo-Chang Foto: Karsten Gleich
Franz Chien, Foto © Karsten Gleich
Franz Chien | Violine

Franz (Kuo-Chang) Chien begann im Alter von fünf Jahren Violine zu spielen und war in den Jahren 1977 und 1978 Preisträger im landesweiten Musikwettbewerb Taiwan. Es folgte ein Violinstudium an der Staatlichen Kunstakademie in Taipei. Von 1989 bis 1991 war er als Dozent für Violine am „Sheng-Deh-College“ in Taipei tätig. Auf Grund seiner Begabung für das Dirigieren erhielt er gleichzeitig vom Orchester der „Stiftung für Musiker“ in Taipei eine Anstellung als Assistenzdirigent. 1991 kam Franz Chien nach Deutschland und studierte bei Prof. Wolfram König an der Staatlichen Musikhochschule in Trossingen. Seit 1993 wirkt Franz Chien jedes Jahr im Rahmen des Musikalischen Sommers in Ostfriesland mit, u. a. als Solist, Kammermusiker, Konyertmeister und Dirigent und betreut seit 1999 als Assistent von Wolfram König auch die Meisterklassen. Seit 2000 unterrichtet er als Dozent für Violine an der „National University of Arts“ in Taipei, wo er am Anfang des Jahres 2011 zum Professor ernannt worden ist. Franz Chien ist seit 2001 Konzertmeister beim „Taipei Ying-Qi Symphonie Orchester“.

Iwan König Foto: Karsten Gleich
Iwan König © Karsten Gleich
Iwan König | Klavier

Iwan König ist seit 2008 stellvertretender Künstlerischer Leiter des Musikalischen Sommers in Ostfriesland. Als Pianist bereiste er Europa, Asien, Amerika und Australien. Er trat in bedeutenden Musikzentren wie der Berliner Philharmonie, Konzerthaus Wien, Musikverein Wien und Chiang Kai-Shek Concert Hall in Taipeh auf und gab Konzerte mit Künstlern wie Vladimir Ashkenazy, Zara Nelsova, George Neikrug und Herwig Tachezi. Ein Fernsehauftritt 1978 bei der ARD-Gala „Anneliese Rothenberger stellt vor“ mit seiner Schwester Franziska König (Violine) machte ihn in der Bundesrepublik bekannt. Iwan König ist Preisträger des Chopin Wettbewerbs in Darmstadt, des internationalen Wettbewerbs „Masterplayers“ in Lugano und des 1. Arthur Schnabel Wettbewerbs in Berlin. Von 2005 bis 2007 hatte er eine Gastprofessur in Daejon, Südkorea, inne.