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„RAPSODIE ESPAGNOL“: Konzert mit 2 Klavieren

Julia Marie Müller & Iwan König | Foto: Karsten Gleich
Julia Marie Müller & Iwan König | Foto: Karsten Gleich
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Victorbur | Kirche

2. August 2015
17:00 Uhr

Programm

Maurice Ravel „Rapsodie Espagnol“
Sergei Rachmaninoff Suite Nr. 2 für 2 Klaviere
Darius Milhaud „Scaramouche“ für 2 Klaviere
JULIA MARIE MÜLLER Klavier | IWAN KÖNIG Klavier

Gabriel Fauré Sonate A-Dur op. 13
FRANZISKA KÖNIG Violine | IWAN KÖNIG Klavier

Zum Konzert

Das 2003 von Julia Marie Müller und Iwan König gegründete Klavierduo widmet sich besonders der spätromantischen und impressionistischen Virtuosenliteratur. Die Komponisten Maurice Ravel und Sergei Rachmaninoff dürfen da nicht fehlen. Ravel schrieb seine „Rapsodie Espagnol“ für zwei Klaviere innerhalb weniger Wochen im Jahre 1907. Bei der Uraufführung mit Orchester rief der im Saal sitzende Florent Schmitt: „Noch einmal für die da unten, die nichts kapiert haben.“ Nach der Wiederholung des Satzes „Malagueña“ war das Publikum schon wesentlich wohlwollender gestimmt.
Gabriel Faurés Violinsonate entstand in den Jahren 1875/76. Der bedeutende Komponist Saint-Saëns äußerte sich begeistert: „Man findet in dieser Sonate all das, was den Feinschmecker verlocken kann: neue Formen, ausgezeichnete Modulationen, ungewöhnliche Klangfarben. Und über allem schwebt ein Zauber, der das ganze Werk einhüllt und der die Menge der gewöhnlichen Zuhörer dazu bringt, die ungeahntesten Kühnheiten als eine ganz normale Sache zu akzeptieren. Mit diesem Werk hat sich Monsieur Fauré unter die Meister gesellt.“

kultureller Streifzug

Das Moormuseum Moordorf – Führung
Geografisch liegt das Freilichtmuseum Moordorf genau in der Mitte Ostfrieslands. Es dokumentiert die Urbarmachung des Moores, das „dem 1. den Tod, dem 2. die Not, dem 3. das Brot brachte“, und die Lebens- und Arbeitsweise der Moorkolonisten:  Wohnen, Torfabbau, Moorbrand, Werkzeug und Arbeitstechniken. Gezeigt werden stilecht nachgebaute Lehmhütten und eine Sammlung alter Arbeitsgeräte. Bis weit ins 20. Jh. hinein gab es in Moordorf viele dieser ärmlichen Moorkaten.

Uhrzeit: 14:30 – 16:00 Uhr
Treffpunkt: Moormuseum Moordorf, Grenzstr. 8a (Parkpl.), 26624 Südbrookmerland

Förderer

Dieses Konzert wird ermöglicht durch die freundliche Unterstützung von:

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Adresse & Anfahrtsbeschreibung

Künstler

Julia Marie Müller & Iwan König Foto: Karsten Gleich
Klavierduo Müller/König © Karsten Gleich
Julia Marie Müller | Klavier

Julia Marie Müller ist seit 2011 als Festivalmanagerin des Musikalischen Sommers in Ostfriesland tätig. Sie studierte an den Hochschulen Leipzig, Wien und Hannover Musik und Musikmanagement. Das Klavierspiel begann sie im Alter von 7 Jahren und gewann schon bald viele Preise bei dem Wettbewerb Jugend Musiziert. Meisterkurse belegte sie bei Anatol Ugorski, Beatrice Berthold und anderen. Ihre Studien führten sie nach Leipzig, Wien und schließlich Hannover, wo sie 2008 ihren Bachelor in Musik und Englisch mit Bestnote abschloss. Es folgte ein Master-Studium Medien- und Musikmanagement an der Musikhochschule Hannover (Abschluss 2011 zum Thema “Strategien klassischer Musikfestivals”). Seit 2012 ist sie zur Promotion an der Musikhochschule Hannover in historischer Musikwissenschaft eingeschrieben.

Iwan König Foto: Karsten Gleich
Iwan König © Karsten Gleich
Iwan König | Klavier

Iwan König ist seit 2008 stellvertretender Künstlerischer Leiter des Musikalischen Sommers in Ostfriesland. Als Pianist bereiste er Europa, Asien, Amerika und Australien. Er trat in bedeutenden Musikzentren wie der Berliner Philharmonie, Konzerthaus Wien, Musikverein Wien und Chiang Kai-Shek Concert Hall in Taipeh auf und gab Konzerte mit Künstlern wie Vladimir Ashkenazy, Zara Nelsova, George Neikrug und Herwig Tachezi. Ein Fernsehauftritt 1978 bei der ARD-Gala „Anneliese Rothenberger stellt vor“ mit seiner Schwester Franziska König (Violine) machte ihn in der Bundesrepublik bekannt. Iwan König ist Preisträger des Chopin Wettbewerbs in Darmstadt, des internationalen Wettbewerbs „Masterplayers“ in Lugano und des 1. Arthur Schnabel Wettbewerbs in Berlin. Von 2005 bis 2007 hatte er eine Gastprofessur in Daejon, Südkorea, inne.