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KAMMERKONZERT: „Première Rhapsodie“

Anna M. Kokits & Dimitri Ashkenazy | Foto © Amarilio Ramalho
Anna M. Kokits & Dimitri Ashkenazy | Foto © Amarilio Ramalho
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Bagband | Kirche

31. Juli 2015
20:00 Uhr

Programm

Johannes Brahms Violinsonate Nr. 1 G-Dur
WOLFRAM KÖNIG Violine | ANNA MAGDALENA KOKITS Klavier

Gustav Jenner Trio für Klarinette, Horn & Klavier
DIMITRI ASHKENAZY Klarinette | MARTIN ROOS Horn | ANNA MAGDALENA KOKITS Klavier

Claude Debussy „Première Rhapsodie“
DIMITRI ASHKENAZY Klarinette | ANNA MAGDALENA KOKITS Klavier

Sergei Prokofieff Sonate D-Dur für Klarinette & Klavier
DIMITRI ASHKENAZY Klarinette | ANNA MAGDALENA KOKITS Klavier

Zum Konzert

Dimitri Ashkenazy ist einer der führenden Klarinettisten seiner Generation. Als begeisterter Kammermusiker arbeitet er regelmäßig mit Partnern wie Krzystof Penderecki, Edita Gruberova und seinem Vater Vladimir Ashkenazy, mit dem er 2014 die neue CD „father and son“ herausbrachte. Beim Musikalischen Sommer interpretiert er Debussy und Prokofieff mit der etablierten Pianistin Anna M. Kokits.

Prof. Wolfram König, Gründer und künstlerischer Leiter des Musikalischen Sommers, wird mit Brahms Violinsonate G-Dur zu hören sein. Dieses Werk, das Brahms 1878 zu komponieren begann, gehört sicherlich zu den innigsten Werken des Meisters und entführt den Hörer in eine geradezu ideale Welt, aus der er nach einer guten halben Stunde überrascht in die reale Welt zurückversetzt wird. Das Thema des letzten Satzes hat Brahms vom zweiten seiner sogenannten „Regenlieder“ abgeleitet, die er bereits Jahre vorher auf Gedichte von Klaus Groth geschaffen hatte.

kultureller Streifzug

Klosterstätte Ihlow – Führung
Vor rund 800 Jahren spielte das Kloster Ihlow eine bedeutende Rolle für die Christianisierung und die Stammesentwicklung Ostfrieslands. Auf dem Fundament der einstigen Klosteranlage steht heute ein imposantes Stahlgerüst, das die Umrisse dieser größten Kirche des 13. Jh.s zwischen Groningen und Bremen nachbaut. Unterirdische Anlagen beherbergen eine Ausstellung mit Ausgrabungsstücken und Dokumenten zur Geschichte des Klosters.

Uhrzeit: 17:00 – 18:30 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz Kirchdorferstr. / Ecke Münkeweg, 26632 Ihlow

Adresse & Anfahrtsbeschreibung

Künstler

Dimitri Ashkenazy Foto © Jean Mayerat
Dimitri Ashkenazy Foto © Jean Mayerat
Dimitri Ashkenazy | Klarinette

Dimitri Ashkenazy wurde 1969 in New York geboren. 1978 siedelte er mit seinen Eltern von seinem Heimatland Island in die Schweiz um, wo er seither lebt. Ersten Musikunterricht erhielt er am Klavier im Alter von sechs Jahren. Vier Jahre später wechselte er zur Klarinette und wurde Schüler von Giambattista Sisini. 1989 tritt er unter Beibehaltung des Lehrers ins Konservatorium Luzern ein, wo er vier Jahre später sein Studium “Mit Auszeichnung” abschloss. 1992-93 war er Mitglied des Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchesters, und von 1993-95 gehörte er dem Gustav Mahler Jugendorchester an.
Seit 1991 führt eine rege Konzerttätigkeit Dimitri Ashkenazy in alle Welt. So trat er in der Hollywood Bowl von Los Angeles auf, im Sydney Opera House, in der Suntory Hall in Tokyo, der Royal Festival Hall in London, bei den Salzburger Festspielen, im Prager Rudolfinum sowie in der Salle Pleyel von Paris auf, um nur einige zu nennen.
Neben seinen Konzertverpflichtungen hat Dimitri Ashkenazy bereits an zahlreichen CD-, Radio und Fernsehproduktionen mitgewirkt, mit erschienenen Aufnahmen u.a. bei Pan Classics, Decca und Ondine. Einladungen als Gastdozent für Meisterkurse führten ihn zur Australian National Academy in Melbourne, zum Merit Music Program in Chicago, zur Universität von Oklahoma City, zum College of Music in Reykjavík und zu den Conservatorios Superiores von San Sebastián und Granada.

Martin Roos © Musikalischer Sommer in Ostfriesland
Martin Roos © Musikalischer Sommer in Ostfriesland
Martin Roos | Horn

In der Zentralschweiz geboren studierte Martin Roos in seiner Geburtsstadt Luzern bei Jakob Hefti, danach in Dresden bei Professor Peter Damm und an Meisterkursen u.s. mit Hermann Baumann, Radovan Vlatkovic und Karl Biehlig das Horn. An der scola cantorum basiliensis lernte er Naturhorn bei Thomas Müller.
Martin Roos ist heute freischaffend tätig  als Kammermusiker  und Gast bei führenden Ensembles der alten Musik wie dem Freiburger Barockorchester, les Amis de Philippe, l`Orchestre des Champs- Elysées und capriccio basel. Er war langjähriger Solohornist der basel sinfonietta.
Ergänzend dazu übt er eine umfassende pädagogische Tätigkeit aus.
Das Alphorn lernte er  in seiner ursprünglichsten Art in seiner Heimat kennen um dann aber schnell eigene Wege zu gehen und das Instrument einem anderen Publikum mit grosser Freude vorzustellen.
Erster Soloauftritt mit der Sinfonie “Urschweiz” von Caspar Diethelm in Luzern, danach Reise nach Südafrika mit dem ersten Konzert für Alphorn und Orchester von Jean Daetwyler.
Seither rege Tätigkeit als Solist u.a.. mit der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz unter der Leitung von Peter-Lukas Graf, dem Bieler Sinfonieorchester mit der Uraufführung von Jost Meiers “Alphornklänge” am Fest der Künste in St. Moritz und am Festival Alpentöne in Altdorf und dem Berner Sinfonieorchester zur Eröffnung des Neuen Bundesplatztes in Bern.
2005  National Symphonie Orchestra in Peking: Uraufführung von  “Eurasia” von Jost Meier.

Anna Magdalena Kokits, Foto © Nancy Horowitz
Anna Magdalena Kokits, Foto © Nancy Horowitz
Anna Magdalena Kokits | Klavier

Anna Magdalena Kokits wurde 1988 in Wien geboren. Ersten Klavierunterricht bekam sie im Alter von vier Jahren und fand schon wenige Jahre später in Alejandro Geberovich (*1948 Buenos Aires) ihren idealen Lehrer und Mentor, bei dem sie 2013 ihre Studien an der Konservatorium Wien Privatuniversität abschloß. Als Preisträgerin

zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe zog sie bald Aufmerksamkeit auf sich und konzertierte schon in jungen Jahren als Solistin mit Orchestern wie dem Tonkünstler Orchester Niederösterreich und den Moskauer Virtuosen. Neben der Verfolgung ihrer Solokarriere, die sie rasch zu einem gern gehörten Gast bei Festivals in vielen Ländern Europas machte, entdeckte sie schon früh ihre Liebe zur Kammermusik: von 2007 bis 2014 war der Cellist Alexander Gebert ihr Duopartner, mit dem sie regelmäßig Konzerte im Wiener Musikverein gab – diese erfolgreiche Zusammenarbeit ist auch auf einer 2015 erscheinenden CD dokumentiert. Daneben konzertiert sie mit renommierten Musikerkollegen wie Dimitri Ashkenazy, Eduard Brunner, Chen Halevi, Lars Wouters van den Oudenweijer, Herbert Kefer, dem Bennewitz Quartett u. a.

Die Pianistin engagiert sich konsequent für zeitgenössische Musik und arbeitet eng mit den Komponisten Richard Dünser, Tomasz Skweres, Helmut Schmidinger, Thomas Larcher, Christoph Renhart und Lukas Haselböck zusammen.

Außerdem widmet sich Anna Magdalena Kokits neben dem Standardrepertoire mit besonderem Interesse auch unbekannten oder vergessenen Werken: So arbeitet sie derzeit etwa an der Ersteinspielung sämtlicher Klavierwerke von Ernst Toch (1887-1964) sowie an einer zur Gänze Mieczyslaw Weinberg (1919-1996) gewidmeten CD.

www.annamagdalenakokits.com/

Wolfram König
Foto © Karsten Gleich
Wolfram König | Violine

Wolfram König hat als Solist und Kammermusiker in ganz Europa, Asien, USA und Afrika konzertiert sowie Rundfunk-, Fernseh- und Schallplattenaufnahmen produziert. Er war Professor an der Chinesischen Kulturuniversität Taipeh, der Musashino Musikakademie in Tokio, der Staatlichen Hochschule für Musik in Trossingen und lehrt jetzt am Prayner Konservatorium für Musik und dramatische Kunst in Wien. Viele seiner Schüler sind erfolgreiche Solisten, Kammermusiker und Mitglieder bedeutender Orchester in Europa, Japan und den USA. Wolfram König ist der Begründer und Künstlerischer Leiter des Musikalischen Sommers in Ostfriesland. Sein neuestes Buch mit Begleit-DVD ist soeben erschienen.